Somatic Experiencing mit Andre Jacomet

Somatic Experiencing© (SE) wurde entwickelt von Dr. Peter A. Levine. SE befasst sich mit den Folgen von Schock- und Traumaerlebnissen und bietet sich mit über 20’000 Praktizierenden weltweit als komplementärmedizinische Therapie zur Heilung derer Folgen an. Dabei kann es sich um Ereignisse handeln, die weit zurückliegen und vielleicht dem bewussten Zugang verschlossen sind – oder auch um aktuelle Ereignisse, wie Verlust des Arbeitsplatzes oder eines nahestenden Menschen; Sturz, Unfall oder Schleudertrauma; sowie der Umgang mit besonders belastenden Situationen aller Art.

Beginnend mit dem Intro im Jahre 2002 habe ich die dreijährige Ausbildung für SE in der Schweiz absolviert und 2005 mit Diplom als „Somatic Experiencing Practitioner©“ abgeschlossen. Ich assistiert/e in zahlreichen SE Aus- und Weiterbildungen im In- und Ausland und arbeite in eigener Praxis in Zürich sowie weltweit als Transformationscoach Artist of Transformation. Ebenso bin ich Kursleiter für eigene Seminare im Bereich Trauma und entdecke zusammen mit Maike Maja Nowak die heilsame Welt der Hunde (Seminare für Therapeuten). Zudem bin ich Ehrenmitglied im Verein der Unabhängigen – Wegbereiter Mensch-Hund-Kommunikation.

Sessions in der Praxis dauern 50 Minuten und kosten CHF 200.- für diejenigen, die sich das leisten können. Es besteht die Möglichkeit einer Reduktion auf Anfrage im Rahmen von Sponsored Sessions, klicken Sie hier für mehr Informationen. Aus dem Norm-Betrag wird der „Sponsored Sessions“-Pool gespiesen, der Heilung für Menschen ermöglicht, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Mit diesem Pool wird die Tatsache entschärft, dass SE nicht kassenanerkannt ist und es bestehen Pläne, diese Idee zukünftig auf andere Therapeuten und mit erweiterter Finanzierung (z.B. Crowd Funding) auszudehnen. Ich bin überzeugt, dass einfache Lösungen möglich sind, wenn Menschen erkennen, dass ihre eigene Heilung nur vollständig sein kann, wenn auch andere heilen können. Leider übersteigt die Nachfrage nach Sponsored Sessions bis heute noch immer deutlich die Finanzierung, so dass es für neue Sponsored Session-Klienten zu Wartezeiten kommen kann. Zur Zeit beträgt der Anteil von kostenlosen und reduzierten Sponsored Sessions fast bei 50% und liegt damit über der Belastungsgrenze (Stand Juni  2017).

Für Studierende in SE-Trainings werden anerkannte Lehrsessions zum Preis von CHF 130.- angeboten. Ab Herbst 2017 wird mein Name auf zukünftigen Listen für Lehrsessions nicht mehr erscheinen. Alle Teilnehmer von Schweizer Trainings, bei denen mein Name auf der Liste der Therapeuten für anerkannte Lehrsessions steht, können aber bis zum Abschluss ihrer Ausbildung – also auch nach September 2017 – weiterhin Lehrsessions bei mir erhalten.

Somatic Experiencing ist nicht kassenanerkannt, manche Versicherungen bezahlen aber nach Unfällen SE-Sessions.

Bitte beachten Sie die Stornierungsbedingungen für Termine:

– bis 3 Tage vor Ihrem Termin können Sie diesen über den Link in Ihrer Buchungsbestätigung stornieren oder verschieben
– bis 24 Stunden vor Ihrem Termin stornieren Sie diesen bitte über das Kontaktformular

 

Bei späterer Stornierung müssen wir Ihnen die Sessionkosten leider in Rechnung stellen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Online-Sessions via Skype können ebenfalls über Terminland gebucht werden (Erstsessions müssen Face to Face sein).

 

Peter Levine streicht immer wieder heraus, dass SE keine Methode und keine Therapie ist. SE wird unterschiedlich individuell verkörpert und kann als Konzept mit verschiedenen Tools und Skills angewendet werden. Ich folge dabei der direkten Linie von Peter Levine, bei dem ich in den letzten 11 Jahren in unzähligen Workshops assistiert habe. Darüber hinaus habe ich eine Ausbildung in Polarity Therapy absolviert, zu deren Diplom nur noch die medizinischen Grundlagen fehlen, die ich 2016/2017 nachhole (Update: Anatomie 100 Stunden bereits abgeschlossen). Mein besonderer Dank gilt auch meinen Lehrern Steven Hoskinson, Urs Honauer und Jim Feil und den vielen Klienten, mit denen ich in mehr als einem Jahrzehnt arbeiten durfte. Ich lerne in jeder einzelnen Session.

2 Kommentare

  1. Lieber Andre Jacomet,

    auf der Suche nach somatischer Therapie bin ich auf SE gestossen und so viel ich verstehe richtet sich diese Arbeit an Menschen, mit dem was ich als offensichtliches Trauma (Unfall, Verlust, etc.) bezeichnen würde. Wie sieht es aus mit nicht aufgedeckten Traumatas, also unbewussten z.B aus früher Kindheit und oder Erlebnissen die als nicht traumatisierend eingestuft werden, durch Selbstbeurteilung oder Fremdbeurteilung? Gibt es da einen Behandlungsspielraum in der Arbeit mit SE?

    Herzlich,

    Lucia

    • Liebe Lucia, herzlichen Dank für Ihre Nachricht. SE ist explizit darauf ausgerichtet, nicht zwingend mit der „Geschichte“ arbeiten zu müssen, so dass eine frühere Selbst- oder Fremdbeurteilung gar keine Relevanz haben muss. Wir arbeiten oft mit Themen, die nicht erinnert werden können oder nicht benannt werden möchten. Der Schlüssel dazu ist, dass sich eine Blockade im Hier und Jetzt immer auf eine Weise zeigt, ohne dass die Geschichte dazu bekannt sein müsste. Peter Levine stellte dieses Jahr erneut klar, dass SE sehr wohl mit sogenannten Entwicklungstraumata arbeitet. Persönlich möchte ich ergänzen, dass SE für mich den am weitesten gefassten Begriff von Trauma hat, den ich kenne. Unter anderem sehe ich auch gesellschaftliche Entwicklungen wie z.B. die Flüchtlingsthematik oder transgenerationale Themen wie die Kriegsenkel unter diesem Aspekt. Herzlich, Andre Jacomet

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